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Der EU-Führerschein

Seit dem 1. Januar 1999 werden nur noch Führerscheine im Scheckkartenformat ausgegeben. So sieht der neue Führerschein aus:

Vorderseite:

1.

Name

2.

Vorname

3.

Geburtsdatum und -ort

4a.

Ausstellungsdatum der Karte

4b.

Ablauf der Gültigkeit des Führerscheins als Dokument;
in Deutschland unbefristet

4c.

Name der Ausstellungsbehörde

5.

Nummer des Führerscheins

6.

Lichtbild des Inhabers

7.

Unterschrift des Inhabers

8.

Wohnort; im deutschen Muster nicht vorgesehen

9.

Klassen, für die die Fahrerlaubnis erteilt wurde, wobei eingeschlossene Klassen - ausgenommen M, L und T - grundsätzlich nicht aufgeführt werden

Rückseite:

9.

Sämtliche Fahrerlaubnisklassen

10.

Datum der Fahrerlaubniserteilung der jeweiligen Klasse; kann auch im Feld 14unter Angabe der Nr. 10 eingetragen sein.
Nicht erteilte Klassen werden durch einen Strich entwertet.

11.

Gültigkeitsdatum befristet erteilter Fahrerlaubnisklassen

12.

Beschränkungen und Zusatzangaben (einschließlich Auflagen) in codierter Form

13.

Feld für Eintragungen anderer Mitgliedstaaten nach Wohnsitzwechsel ins Ausland

14.

Feld für die Eintragung des Erteilungsdatums (siehe Nr. 10)

Der Führerschein wird zentral von der Bundesdruckerei hergestellt. Das Feld 14 auf der Rückseite ist beschreibbar.

Der Fahrerlaubnisprüfer kann deshalb das Datum der Erteilung der Fahrerlaubnis in den vorbereiteten Führerschein eintragen, so dass dem Bewerber der Führerschein wie bisher trotz der zentralen Herstellung unmittelbar nach Bestehen der Prüfung ausgehändigt werden kann.

Auflagen und Beschränkungen werden in Feld 12 in codierter Form eingetragen. Der Code 01 bedeutet z. B., dass der Inhaber der Fahrerlaubnis eine Brille oder eine andere Sehhilfe tragen muss. Bei der Ausstellung des Führerscheins wird der Inhaber über die Bedeutung der eingetragenen Codes informiert. Sie ergibt sich außerdem aus der Fahrerlaubnis-Verordnung.

Alte Führerscheine bleiben gültig und brauchen, von Sonderfällen abgesehen, nicht in einen neuen Kartenführerschein umgetauscht zu werden. Dies gilt auch für DDR-Führerscheine. Natürlich können die Führerscheine auf freiwilliger Basis umgetauscht werden.

 
 
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